
Die Wahl am 13. September 2026
In herausfordernden Zeiten braucht es klare Haltung und beherzte Entscheidungen. Gute Kommunikation und gewachsenes Vertrauen sind für
mich keine Schlagworte, sondern lebendige Werte meines Handelns.
Ein respektvolles Miteinander und die Anerkennung von Leistung im Ehrenamt,
in Vereinen und unserer bunten Kultur sind das Herz unserer Region.
Mit großer Überzeugung und tief empfundener Verantwortung bewerbe ich mich erneut um das Amt der Landrätin für Lüchow-Dannenberg.
Verlässlich und klar möchte ich mich weiterhin für Sie und euch einsetzen.
Damit unser Wendland schön, erfolgreich, lebenswert und sicher bleibt.
Für Sie und Euch aktiv!
In den vergangenen fünf Jahren durfte ich unseren Kreis als Landrätin mitgestalten — eine Aufgabe, die ich mit ganzer Kraft und voller Leidenschaft wahrgenommen habe. Gemeinsam haben wir in dieser Zeit viel bewegt:
Mit einer bürgernahen, digitalen Verwaltung, spürbaren Entlastungen für Familien sowie sinnvollen Investitionen in Gesundheit, Vorsorge, dem Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen und dem Ehrenamt habe ich unseren Landkreis in meiner ersten Amtszeit fit für die Zukunft gemacht — und diesen Weg möchte ich mit Ihnen gemeinsam weitergehen!
Doch wir wissen: Die Herausforderungen bleiben — und neue kommen hinzu.
Deshalb möchte ich auch in den kommenden Jahren mit Ihnen und Euch gemeinsam die Zukunft Lüchow-Dannenbergs aktiv und verantwortungsvoll gestalten.
Für mich steht fest: Gute Politik und gute Verwaltung beginnen mit einem offenen Ohr für die Menschen.

Nur wer wirklich hinhört, kann verstehen, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt — und daraus die richtigen Entscheidungen für unsere Heimat treffen.
Der enge und direkte Austausch mit den Menschen, mit den Unternehmen, dem Handwerk, der Landwirtschaft und unserem unverzichtbaren Ehrenamt ist mir deshalb ein zentrales Anliegen.
Ich stehe weiterhin für Offenheit, Ehrlichkeit und besonnene Entscheidungen mit Herz und Vernunft.
Für Sie. Für Euch. Für Lüchow-Dannenberg. Ich bin überzeugt: Mit Erfahrung, Verlässlichkeit und einem klaren Blick für das Machbare können wir gemeinsam noch mehr erreichen. Ich möchte die erfolgreiche Entwicklung unseres Landkreises fortsetzen — verantwortungsbewusst, bodenständig, nachhaltig und im friedlichen und respektvollen Miteinander. Dafür bitte ich Sie und Euch erneut um Ihre und Eure Stimme.

Über mich
Seit ich 10 Jahre alt bin, ist Lüchow-Dannenberg meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, hier habe ich meine Wurzeln geschlagen und hier lebe ich heute mit meiner Familie. Dieser Landkreis ist für mich weit mehr als ein geografischer Ort — er ist ein spannender Lebensraum, Herzensangelegenheit und jeden Tag aufs Neue meine Motivation, die Zukunft unserer Region aktiv zu gestalten.
In meiner Freizeit bin ich gern auf dem Fahrrad in unserer wunderschönen Natur und Kulturlandschaft unterwegs.
Gern besuche ich Ausstellungen und komme mit Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch.
Meine Familie liegt mir besonders am Herzen — und wenn es mal ein paar ruhige Minuten gibt, lese ich für mein Leben gern!
Mein Lebenslauf in Kürze:
Geboren 1963 in Berlin,
aufgewachsen in Lüchow-Dannenberg.
Nach meinem Verwaltungsstudium (Abschluss Diplom-Verwaltungswirtin) bin ich seit 2002 in verschiedenen Fachbereichen unseres Landkreises tätig:
2003 - 2005:
Leitung Fachdienst Kultur
2005 - 2007:
Aufbau Gebäudemanagement und Kommunalaufsicht
2007 - 2013:
Leitung des Fachdienstes für Straßenverkehr
2013 - 2021:
Leitung Jugendamt, Familie und Bildung
seit 2021:
Landrätin des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Meine tägliche Arbeit für den Landkreis.
Für Sie. Für Euch.
Ich arbeite jeden Tag daran, dass unser Landkreis Lüchow-Dannenberg eigenständig, handlungsfähig und zukunftsfähig bleibt — mit einer Verwaltung, die ermöglicht statt verhindert, mit Investitionen in Bildung, Sicherheit, Mobilität und einer konsequenten Digitalisierung unserer Dienste. Unsere Umwelt und das Klima dabei immer fest im Blick. Denn unsere Lebensgrundlagen sind unser schützenswertes Erbe für die kommenden Generationen. Der konsequente Schutz unserer Heimat und unserer Interessen ist unverhandelbar.
Meine Erfahrung aus erfolgreichen Jahrzehnten in der Kreisverwaltung verbinde ich mit dem klaren Anspruch, Entscheidungen sachlich, respektvoll und lösungsorientiert zu treffen — damit unser Landkreis eine starke, lebenswerte Region für kommende Generationen bleibt.

Erreichtes
In meiner Zeit in der Verwaltung und in meinem Engagement kann ich auf viele kleine und größere Erfolge zurückblicken.
16 Beispiele aus meiner Arbeit im Kreishaus und für
unseren Landkreis:
1. Verwaltungsstruktur:
Prozess der Umstrukturierung der Kreisverwaltung zu einer zukunftsfähigen und bürgernahen Verwaltung für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, inkl. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität durch ein Gesundheitsmanagement für die Mitarbeitenden. Mit einem Führungsstil, der auf die Entwicklung zur Eigenverantwortung und eine offene Beteiligung setzt.
2. Die Verwaltung ist für die Menschen da!
Stärkung des Dienstleistungsgedankens zum Wohle der Menschen in unserer Region. Konsequente Umsetzung der Digitalisierung mit der Entwicklung von Prozessketten und Optimierung von Arbeitsabläufen.
Einführung regelmäßiger Bürgersprechstunden.
3. Wirtschaft neu denken und besser verankern
Neue Wirtschaftsförderung vor Ort — mit Ausrichtung auf die Bedarfe der hiesigen Unternehmen mit Vernetzung zur Innovationsagentur und Technologieberatung sowie Einbindung der Akquise und Sicherung von Fachkräften.
Unterstützung resilienter Strukturen für eine sichere und
zukunftsorientierten Entwicklung, auch in Krisenzeiten, inkl. nachhaltigem Wirtschaften (u.a. Kreislaufwirtschaft).
Stärkung unserer regionalen Unternehmen — von Handwerk über Industrie bis zur Nahrungsmittelerzeugung
4. Zukunftsentwicklungskonzept
Von Zukunftswerkstätten mit breiter Beteiligung zu einem umfassenden Konzept der großen Zukunftsfelder unserer Region beschreibt das Konzept einen gemeinsamen und vorausschauenden Weg, um Lebensqualität, Nachhaltigkeit, Zusammenhalt, Versorgung, Mobilität und regionale Entwicklung in unserem Landkreis langfristig zu stärken, die zu unserem Landkreis passen.
5. Landwirtschaft
Förderung der regionalen Wertschöpfungsketten.
Erarbeitung praxisnaher Lösungen im Spannungsfeld von Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Naturschutz, insbesondere durch die Begleitung eines zukunftsfähigen Grundwasserkonzeptes für eine sichere Planbarkeit der Betriebe. Die Unterstützung bei Hofübernahmen sowie die Honorierung landwirtschaftlicher Leistungen für den Natur- und Artenschutz trägt dazu bei, die Zukunft unserer bäuerlichen Familienbetriebe zu sichern. Durch die enge Kooperation mit dem Bauernverband und dem Maschinenring stärken wir gemeinsam die Wertschöpfung unserer regionalen Nahrungsmittelerzeugung.
6. Umwelt- und Klimaschutz
Fortschreibung des Masterplans Klimaschutz und Vorlage eines Klimaschutzkonzepts für die Kreisverwaltung für konkret wirksame Maßnahmen. Klimaschutz ressortübergreifend weitergedacht und verknüpft, mit Klimafolgenanpassung und
im Katastrophenschutz verankert.
7. Mobilitätskonzept und kostenloser Nahverkehr:
Kostenloser ÖPNV für alle Schülerinnen und Schüler, Azubis und FSJler. Auf dem Weg zur bedarfsgerechten und finanziell stabilen Mobilität und Schülerbeförderung.
Pragmatische Lösungen für die Herausforderungen im ländlichen Raum: Beratungen zum komplexen System der Schülerbeförderung und des ÖPNV durch intensiven Austausch mit Schulen und Eltern.
Kontinuierliche Verbesserung und Ausbau des Rufbus-Systems, um trotz weiter Wege und kleiner Dörfer eine Mobilität zu garantieren.
(Hier gibt es noch sehr viel zu tun in den kommenden Jahren!)
8. Finanzen:
Trotz der starken strukturellen Unterfinanzierung setzen wir uns konsequent dafür ein, die kommunalen Handlungsspielräume zu erhalten und die finanzielle Handlungsfähigkeit des Landkreises zu sichern. Durch strikte Haushaltsdisziplin bewahren wir Spielräume für Kultur und Bildung, wie Musikschule und Museen. Wir fordern in überregionalen Verhandlungen aktiv faire Zuschüsse für unsere Rahmenbedingungen ein und stärken durch gezielte Wirtschaftsförderung die regionale Wertschöpfung und Einnahmeseite.
9. Familien, Kinder, Jugend und Senioren:
Zur Sicherung einer chancengerechten Zukunft haben wir erreicht, dass Gesundheit, Jugendhilfe und Bildung durch vernetzte Prozesse wirksam ineinandergreifen. Wir fördern Inklusion und Integration konsequent von klein auf.
Durch die konsequente Vernetzung der Ressorts Gesundheit, Soziales, Jugendhilfe und Bildung haben wir integrierte, bereichsübergreifende Prozesse geschaffen, die eine ganzheitliche Begleitung und Förderung über alle Lebensphasen hinweg sicherstellen.
Stärkung der Familien durch eine einheitliche Beitragssatzung im Kita-Bereich — Eltern wählen die Einrichtung nach pädagogischen Kriterien, nicht nach den Kosten.
Sicherung einer vielfältigen Schullandschaft mit speziellen Bildungsangeboten, flankiert durch die Bereitschaft, auch schwierige logistische Lösungen für die Wege der Schülerinnen und Schüler zu finden.
Etablieren einer aktiven Jugendbeteiligung mit Jugendforen in den Samtgemeinden und kreisweit.
Mit dem Seniorenbeirat wird kontinuierlich daran gearbeitet,
die Rahmenbedingungen für die Älteren unserer Gesellschaft im Alltag zu verbessern und Zugänge zu erleichtern.

10. Tourismus, Sichtbarkeit und Wahrnehmung:
Die Region Wendland.Elbe als Tourismus-Ziel und lebenswerter Landkreis mit stetig steigenden Zahlen von Besuchenden.
Überregionale Sichtbarkeit und Wahrnehmung des Landkreises Lüchow-Dannenberg, beispielsweise in der Vorreiterrolle in den
Bereichen Digitalisierung und Innovation.
11. Kultur, Sport und Ehrenamt:
Kunst und Kultur als Grundpfeiler unserer Gesellschaft.
Stetiger Ausbau im eigens gegründeten Fachdienst Kultur für die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Vielfalt.
Die verlässliche Unterstützung unserer Museen und Vereine sowie der konsequente Ausbau der Ehrenamtskarte sichern unsere kulturelle Identität und würdigen den unverzichtbaren Einsatz für den sozialen Zusammenhalt in unserer Region.
Zur Unterstützung des Ehrenamts wurde eine Koordinatorin
eingesetzt.
12. Gesundheitliche Versorgung
Wir sichern die wohnortnahe Gesundheitsversorgung durch den Erhalt der Elbe-Jeetzel-Klinik, die Entwicklung eines zukunftsweisenden Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) sowie aktive Initiativen zur Gewinnung von Haus- und Fachärzten für unsere Region.
13. Flucht, Migration und Integration
Unterbringung und Begleitung von Geflüchteten vorausschauend und menschlich, um durch soziale Gerechtigkeit und echte Teilhabemöglichkeiten das friedliche Miteinander in unserem Landkreis langfristig zu sichern.
Vorhaltung räumlicher Kapazitäten für diverse und komplexe
Lagen auch für den Katastrophen-/Zivilschutz in Neu Tramm:
Integration in den Arbeitsmarkt fördern durch Sprachangebote und Zusammenarbeit mit den Betrieben (z.B. Betriebsfahrt).
14. Strategische Standortentwicklung Neu Tramm
Durch den verantwortungsbewussten und demokratisch legitimierten Erwerb der Liegenschaft sichern wir langfristige Werte und schaffen eine nachhaltige, feste Infrastruktur.
Diese kann zunächst und solange der Bedarf besteht, für die Unterbringung von Geflüchteten genutzt werden.
Mit der aktuellen Planung für ein modernes „Wohn- und Arbeitsquartier“ sowie der Integration des für die Zukunft immer relevanteren Katastrophen- und Zivilschutzes entwickeln wir das Areal konsequent zu einem vielseitigen und zukunftsfesten Standort für die gesamte Region.
15. Katastrophenschutz und Vorsorge für Krisen:
Auch wir müssen vorbereitet sein auf zunehmende Krisen, von allgemeinen Bedrohungslagen bis hin zu Klimawandelfolgen,
wie Extremwetterlagen, Hochwasser und Dürreperioden.
Wir professionalisieren den Katastrophen- und Zivilschutz durch die Modernisierung der technischen Infrastruktur sowie multifunktionale Standorte wie konsequent und setzen damit die nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung auf regionaler Ebene aktiv um.
Mit einer engen, ressortübergreifenden Vernetzung aller Kommunen und Einsatzkräfte und vorausschauenden Planungskonzepten gewährleisten wir eine verlässliche Vorbereitung auf komplexe Gefahrenlagen und garantieren den bestmöglichen Schutz der Menschen im Landkreis.
16. Über den Tellerrand hinaus:
Vernetzung und Kooperationen mit den Nachbarlandkreisen im Vierländereck auch über die Elbe, den Nachbarlandkreisen Uelzen und Lüneburg sowie den Landkreisen Nordostniedersachsens mit gewinnbringendem Austausch für Infrastruktur, Sicherheit, Katastrophenschutz und Wirtschaft.
Vieles davon ist auch Dank Ihnen und Euch, Dank vieler engagierter Menschen unserer Region möglich geworden!
Ausführliche Version zum Herunterladen:
Die Reihenfolge ist keine Festlegung von Prioritäten oder Ähnlichem. Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.

Mein Heimatgefühl
Seit 48 Jahren ist dieser Landkreis meine Heimat.
Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Hof, tief verwurzelt im Dorfleben und heute als Mutter und Oma hier zu Hause, kenne ich die Menschen und ihre Geschichten.
Was uns auszeichnet, ist eine besondere Solidarität:
Der gemeinsame Gorleben-Widerstand der vergangenen Jahrzehnte hat eine Identität geformt, die auf echtem Zusammenhalt und tiefer Naturverbundenheit fußt. Diese Stärke, kombiniert mit unserer einzigartigen Kulturlandschaft – von den historischen Rundlingen bis zur lebendigen Kunstszene der KLP –, macht unseren Landkreis zu einem Ort mit unverwechselbarer Lebensqualität und Strahlkraft.
Meine Ziele für unseren Landkreis - Weil Zukunft nicht von allein passiert.
Im Bewusstsein, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, stehe ich bereit, den Weg für ein starkes Lüchow-Dannenberg verlässlich und mit voller Energie als Ihre und Eure Landrätin weiterzugehen.
Mit der Erfahrung der letzten Jahre und dem realistischen Wissen um die vor uns liegenden Aufgaben begegne ich diesem Amt weiterhin voller Respekt und Demut, um die Zukunft unseres Landkreises besonnen und mit klarem Sachverstand zu gestalten und auch zu verwalten.
Zur Ehrlichkeit gehört — Das Amt der Landrätin ist beides: Gutes Verwalten und leidenschaftliches Gestalten — auch wenn Wahlkampf oftmals ein „gestalten statt verwalten“ verspricht.
Beides ist die Basis meiner Arbeit. Mit klaren Visionen und klarer Haltung für die kleinen und großen Herausforderungen unserer Zeit.
Mit dem Versprechen, nichts zu versprechen, was ich nicht auch im Rahmen der realen Möglichkeiten halten kann, setze ich mich weiterhin mit Ehrlichkeit, Verbindlichkeit und Tatkraft dafür ein, dass wir Lüchow-Dannenberg gemeinsam mit Zuversicht voranbringen. Ohne Populismus. Mit Augenmaß.
Daher: Auch in Zukunft dranbleiben mit klarem Kurs und klarer Haltung!
— Weil Glaubwürdigkeit wichtiger ist als leere Versprechen und laute Parolen.
Der Blick nach vorne — Mein Leitbild für Lüchow-Dannenberg
Wo wir leben und wo wir hinwollen:
Wir im Landkreis Lüchow-Dannenberg haben in unserer bewegten Geschichte oft bewiesen, wie widerstandsfähig wir sind. Existenzielle Herausforderungen, wie die vergangenen Gebietsreformen, haben wir erfolgreich gemeistert.
Wir haben eine besondere Bevölkerung. Hier leben Menschen, die mitziehen und sich zu helfen wissen.
Wir sind geprägt von einem ganz starken Ehrenamt.
Zunehmend kommen Menschen in unsere Region, die unser Lebensgefühl zu schätzen wissen und sich hier wohlfühlen. Dieses Lebensgefühl, das uns ausmacht, wollen wir bewahren und weiterentwickeln.
Unser Landkreis ist dünn besiedelt und die demografische Entwicklung eines unserer wichtigsten Themen.
Gleichzeitig gewinnen wir unter der „Marke“ Wendland.Elbe stetig an Bekanntheit.
Immer mehr Menschen entdecken unser Lebensgefühl und finden hier eine neue Heimat.
Unser Landkreis ist dünn besiedelt und die demografische Entwicklung eines unserer wichtigsten Themen.
Die Abhängigkeit von Fördergeldern muss reduziert werden durch die eine Wirtschaft, die stark ist und unsere Ressourcen gut nutzen kann. Die neue Wirtschaftsförderung ist dafür ein erster Baustein.
Für die Arbeit in allen Handlungsfeldern unserer Kreisverwaltung ist mein Leitziel, dass wir Vorhaben und Maßnahmen entwickeln und umsetzen, die zu uns als besondere Region passen. Erste Grundzüge sind mit der Analyse und Zielen in dem Auftakt für das Zukunftsentwicklungskonzept beschrieben und sollen mit dem neuen Kreistag in konkrete Umsetzung gebracht werden. Darauf freue ich mich ganz besonders!
Für unsere Weiterentwicklung brauchen wir die Menschen in unserer Region.
Wir können beispielsweise den technisch perfektesten Elberadweg bauen, wenn aber niemand an dem Weg einen Kaffee anbietet, man sein Fahrrad nicht reparieren oder gemeinsam zusammenkommen kann, lebt dieser Weg nicht. Daher brauchen wir Sie und Euch alle als lebendige Mitgestalter unseres Landkreises.
Und damit Sie und Ihr mitmachen könnt, möchte ich in Zukunft noch viel stärker Beteiligungsformate für und mit der Bevölkerung einsetzen: über die Bürgersprechstunden, Jugendforen und Zukunftswerkstätten hinaus.
Verwaltung und Digitalisierung
Die Kreisverwaltung verstehe ich als modernen und vernetzten Dienstleister. Digitalisierung soll Abläufe einfacher, schneller und transparenter machen. Den Weg dorthin habe ich eingeleitet.
Ich setze auf solide, praxistaugliche Lösungen und eine abgestimmte Zusammenarbeit. Digitale Lösungen müssen den Menschen im Alltag tatsächlich helfen und die Mitarbeitenden in ihrer täglichen Arbeit unterstützen.
Der „Digital Award“ zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg —
und bauen diesen konsequent weiter aus.
Familien, Bildung,
Soziales und Gesundheit
Die Familien müssen im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Verlässliche Betreuung wird ständig weiter ausgebaut, auch im Rahmen des Anspruchs auf Ganztagsbetreuung.
Soziale Gerechtigkeit beginnt im Alltag:
Das Familien-Service-Büro begleitet Familien von Anfang an.
Notwendigen Hilfen passen sich den verändernden Bedarfen an.
Mein Ziel sind weiterhin moderne Schulen und Kitas und gute Voraussetzungen für ein gelingendes Aufwachsen.
Ich werde echte Beteiligung für junge Menschen stärken — auch in Gremien, damit eigene Ideen und Projekte umgesetzt werden können.
Der Senioren- und Pflegestützpunkt entwickelt die Begleitung und Betreuung der älteren Menschen konsequent weiter.
Niederschwelligen Hilfen, ambulante und stationäre Pflege brauchen einen verlässlichen Rahmen. Die Sozialraumarbeit muss wieder stärker im Mittelpunkt stehen.
Als Grundlage halte ich eine Fortschreibung der vor über 10 Jahren erstellten Sozialraumanalyse für erforderlich.
Mobilität
In unserem Flächenlandkreis ist die Gewährleistung einer Mobilität eine große Herausforderung. Mein Ziel ist die stetige Verbesserung der Beförderungsangebote für die Schülerinnen und Schüler und im Alltag der Menschen, damit die Dinge des täglichen Lebens (Einkaufen, Arztbesuche, Behördengänge, Teilhabe, Kultur …) verträglich wahrgenommen werden können. Dazu braucht es ein verlässliches Netz und ergänzende flexible Angebote, auch in Kooperation mit dem Ehrenamt.
Ein besser befahrbares Radwegenetz ist ebenfalls ein Ziel für meine weitere Arbeit.
Klimaschutz und Resilienz
Klimaschutz ist eine Pflichtaufgabe. Für die Kreisverwaltung wurden bereits konkrete Maßnahmen entwickelt. Mit der Fortschreibung des „Masterplan 100% Klimaschutz“ müssen die gesetzlichen Regelungen zum Klimaschutz sinnvoll umgesetzt werden. Das verstehe ich als einen gemeinsam gestalteten realistischen Prozess z. B. in den Handlungsfeldern Wasserwirtschaft (insbesondere Wasserrückhalt), Naturschutz (resiliente Arten in den Schutzgebieten) und dem Ausbau von Agrar-Umweltmaßnahmen im Sinne nachhaltiger Bewirtschaftung. Entscheidend ist, ökologische Verantwortung mit sozialem Zusammenhalt zu verbinden. Ich setze auf umsetzbare Lösungen — von nachhaltiger Landwirtschaft über dezentrale Energie bis zu passender Mobilität im ländlichen Raum.
Modellregion Zirkulares Wirtschaften
Mit Projekten wie „Wendland Zirkular“ entwickeln wir unseren Landkreis zur Modellregion für regionale Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung. Mein Ziel ist es, durch weitere Vernetzungen und kluges Verwaltungshandeln die Eigenständigkeit unserer Region langfristig und aus eigener Kraft zu unterstützen.
Wirtschaft und Entwicklung
Wirtschaftsförderung bedeutet für mich, die Rahmenbedingungen für lokale Betriebe durch moderne Infrastruktur zu stärken, ohne die Menschen zusätzlich finanziell zu belasten.
Die neu etablierte Wirtschaftsförderung baut die Zusammenarbeit mit unseren Wirtschaftsbetrieben weiter aus und vermittelt intensiv Technik- und Fördermittelberatung mit dem Ziel, verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Betriebe zu schaffen — gemeinsam auf Augenhöhe. Regionale Wertschöpfung und Kreislaufwirtschaft schonen unsere Ressourcen und stärken die Eigenständigkeit.
Handwerk, Mittelstand und regionale Unternehmen stehen für mich im Zentrum einer starken Wirtschaft.
Erhalt und Sicherung wertvoller Arbeitsplätze sind meine Priorität.
Der Glasfaserausbau wird konsequent bis in jedes Dorf vorangetrieben. Gleichzeitig setze ich mich auf allen Ebenen für weitere Fördermittel ein.
Ehrenamt
Kultur, Tourismus und Freizeit
Die etablierte Ehrenamtskoordinatorin wird mit weiteren Informationen und Vernetzung eine verlässliche Anlaufstelle für das Ehrenamt. Euer Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Ich werde Vereine, Feuerwehren und Initiativen weiter stärken und ihre Anliegen ernstnehmen.
Tourismus, Kultur und Freizeit sind in unserem Landkreis eng miteinander verbunden. Unsere Baukultur mit den Rundlingen ist ein Alleinstellungsmerkmal in Verbindung mit den vielen geschützten Naturräumen. Die Auszeichnung mit dem „Green Destination Award“ weist uns als eines der nachhaltigsten Reiseziele weltweit aus. Auf diesem Weg gehen wir weiter in der Zusammenarbeit mit den Beherbergungsbetrieben und touristischen Anbietern.
Unsere vielfältige Kulturlandschaft ist ein großer Schatz. Ich möchte die vielen Initiativen und Akteure stärker fördern, damit Kultur lebendig bleibt und weit über die Region hinaus wirkt. Kulturelle Angebote und kulturelle Bildung ist auch gesellschaftliche und politische Bildung. Hier braucht es ein größeres Engagement insbesondere vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen.
Landwirtschaft
Unsere landwirtschaftlichen Betriebe leisten einen großen Beitrag zu unserem Bruttosozialprodukt. Mein Ziel für die Landwirtschaft ist es, mehr Verlässlichkeit für die erforderlichen Planungen zu erreichen, damit die Betriebe auch Nachfolgen finden und Existenzen gesichert werden. Gemeinsam mit der Landwirtschaft müssen die Anforderungen an wasserschonendes Bewirtschaften bearbeitet und neue Anbaumethoden unterstützt werden.
Zivil- und Katastrophenschutz
Mit der persönlichen Erfahrung aus fünf Jahrhunderthochwassern im Katastrophenstab wird der Katastrophenschutz im Landkreis den neuen Herausforderungen durch Extremwetterereignisse angepasst.
Zudem bringt die veränderte geopolitische Lage neue und gestiegene Anforderungen an den Zivil- und Bevölkerungsschutz mit sich. Schadenslagen wie beispielsweise langanhaltende Stromausfälle, Einschränkungen der Trinkwasserversorgung oder Störungen der Ernährungsversorgung erfordern Vorsorge- und Schutzmaßnahmen, aber auch eine intensive Information der Bevölkerung über die Möglichkeiten des Selbstschutzes und der Krisenvorsorge.
Eine erste Auftaktveranstaltung dazu hat es gegeben. Der Zivil- und Bevölkerungsschutz ist für mich eine Daueraufgabe mit hoher Priorität und der engen Abstimmung mit den Gemeinden, Samtgemeinden, Hilfsorganisationen und der Bundeswehr sowie allen Versorgungsunternehmen.
Viele weitere Themen!
Neben diesen Themen gibt es viele weitere Herausforderungen und Anliegen, die im Alltag der Kreisverwaltung gemeinsam mit
den Fachdiensten weiterentwickelt und umgesetzt werden.
Kommen Sie gern auf mich zu und schildern Sie mir Ihre Ideen und Vorstellungen, wie wir unsere Region gemeinsam stärken können - damit Lüchow-Dannenberg zukunftsfest vorangeht!
Die Reihenfolge ist keine Festlegung von Prioritäten oder Ähnlichem. Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf!
Schreiben Sie mich als Kandidatin gern an!
Ich freue mich auf Ihre Ideen, Ihre Anmerkungen,
Ihre Fragen und alles, was Sie mir mitteilen wollen.
LandratskandidaturDagmarSchulz@gmail.com
Anfragen oder Belange zum aktuellen Landratsamt:
Für direkte Fragen an das Amt der Landrätin
wenden Sie sich bitte an die Kontaktmöglichkeiten
der Kreisverwaltung des LK Lüchow-Dannenberg.
Diese Website und diese Kontaktmöglichkeit ist
ausschließlich der direkte Kanal zur Kandidatin für
das Amt der kommenden Legislatur ab Ende 2026.


Die Auszeichnung mit dem "Public Leadership-Award 2026"
für gute Politik und notwendige (Staats-)reformen bestätigt
die konsequente Verwaltungsmodernisierung mit Innovationsgeist, z.B. um u.a. dem Fachkräftemangel zu
begegnen. Ich werde dieses Kurs weiter beherzt verfolgen!
